Die beiden Rottweiler, die Anfang Mai 2009 in Hildesheim zwei spielende Kinder und deren Mutter verletzt hatten, sind eingeschläfert worden. Wie der Landkreis Hildesheim am Dienstag mitteilte, kamen Gutachter der Staatsanwaltschaft und des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums zu dem Schluss, dass die beiden Hunde ein fehlgeleitetes Jagdverhalten, eine fehlende Beißhemmung und ein übersteigertes Aggressionsverhalten aufwiesen. Die Tiere fielen bei einem sogenannten Wesenstest durch. Seit der Beißattacke waren sie im Tierheim untergebracht.
Die Hunde hatten die Mädchen im Alter von zwei und fünf Jahren angegriffen und derart heftig in Beine, Arme und Gesicht gebissen, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Auch die Mutter der Mädchen wurde attackiert.
"Erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit"
Die Kreisverwaltung erklärte, Einwände von Tierschützern gegen die Tötung der Hunde seien eingehend geprüft worden. Die Tiere seien jedoch eine "erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit" gewesen. Die 39 Jahre alte Hundehalterin ist inzwischen wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt worden. Sie soll ihre Hunde ohne Leine ausgeführt haben, obwohl ihr das Aggressionspotenzial der Rottweiler bekannt gewesen sei. Die Beschuldigte verweigert bisher jede Aussage. Medienberichten zufolge soll sie jedoch vor einigen Tagen gefordert haben, ihre Tiere zurückzubekommen. Sie ist wegen Drogendelikten 18-fach vorbestraft.
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H@rzliche Grüsse,
Michael
Michael
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Datum: 2009-06-10
Uhrzeit: 10:29:51 Uhr
Datum: 2009-06-10
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