POL-ME: Gefährlicher Fund beim "Gassi gehen"! - Erkrath/Kreis Mettmann - 0906050
08.06.2009 | 09:23 Uhr
Erkrath / Kreis Mettmann (ots) - Am Sonntagnachmittag des 07.06.2009, gegen 16.00 Uhr, befand sich eine 40-jährige Frau aus Erkrath auf einem Spaziergang mit ihrem Hund im Erkrather Neandertal. Als sich die beiden dabei im Bereich des Thekhauser Quall an einer Fußgängerbrücke über den dortigen Bachlauf befanden, stöberte der freilaufende Hund im Bachbett einen Gegenstand auf, den er in die Schnauze nahm und zu seiner Besitzerin apportierte. Diese erkannte aber sofort, dass es sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit um eine alte, rostige Handgranate handelte. Auf Anweisung der Erkratherin legte der Hund daraufhin seinen Fund sehr folgsam wieder neben dem Bachbett ab.
In vorbildlicher Weise verständigte die 40-Jährige unverzüglich die örtliche Polizei, wartete deren Eintreffen am Fundort ab und verhinderte bis dahin jeden weiteren Zugang zu dem gefährlichen Fund. Die Erkrather Polizei sperrte den Fundort danach weiträumig ab und verständigte das örtliche Ordnungsamt sowie einen Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes, der gegen 18.20 Uhr am Einsatzort erschien und den Fund fachgerecht sicherstellte und entsorgte. Nach Feststellungen des Spezialisten handelt es sich bei dem Fund tatsächlich um eine amerikanische Handgranate aus dem 2. Weltkrieg, die nach ersten Erkenntnissen immer noch funktionsfähig und in Folge der langen Liegezeit und der einhergehenden Verrostung und Verwitterung nicht an Gefährlichkeit verloren hat - im Gegenteil !
Aus gegebenem Anlass weist die Polizei kreisweit noch einmal ausdrücklich auf die besondere Gefährlichkeit gleichartiger Funde und das im aktuellen Fall gezeigte vorbildliche Verhalten der Finderin hin. Verdächtige Gegenstände, bei denen es sich um Waffen, Munition oder andere Kampfmittel handeln könnte, sollten immer an ihrem Fundort belassen, nicht bewegt oder eigenständig abtransportiert werden. Der Fundort sollte bis zum Eintreffen behördlicher Hilfe, die schnellstmöglich über die Notrufe 110 oder 112 zu erreichen ist, möglichst weiträumig gesperrt, damit Zugang und Zugriff weiterer Personen auf den Fund verhindert werden.
Polizei Mettmann
Pressestelle
Telefon: 02104 / 982-2010
Telefax: 02104 / 982-2028
E.-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
Homepage: www.polizei-mettmann.de
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/polizei_mettmann/?keygroup=bild
08.06.2009 | 09:23 Uhr
Erkrath / Kreis Mettmann (ots) - Am Sonntagnachmittag des 07.06.2009, gegen 16.00 Uhr, befand sich eine 40-jährige Frau aus Erkrath auf einem Spaziergang mit ihrem Hund im Erkrather Neandertal. Als sich die beiden dabei im Bereich des Thekhauser Quall an einer Fußgängerbrücke über den dortigen Bachlauf befanden, stöberte der freilaufende Hund im Bachbett einen Gegenstand auf, den er in die Schnauze nahm und zu seiner Besitzerin apportierte. Diese erkannte aber sofort, dass es sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit um eine alte, rostige Handgranate handelte. Auf Anweisung der Erkratherin legte der Hund daraufhin seinen Fund sehr folgsam wieder neben dem Bachbett ab.
In vorbildlicher Weise verständigte die 40-Jährige unverzüglich die örtliche Polizei, wartete deren Eintreffen am Fundort ab und verhinderte bis dahin jeden weiteren Zugang zu dem gefährlichen Fund. Die Erkrather Polizei sperrte den Fundort danach weiträumig ab und verständigte das örtliche Ordnungsamt sowie einen Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes, der gegen 18.20 Uhr am Einsatzort erschien und den Fund fachgerecht sicherstellte und entsorgte. Nach Feststellungen des Spezialisten handelt es sich bei dem Fund tatsächlich um eine amerikanische Handgranate aus dem 2. Weltkrieg, die nach ersten Erkenntnissen immer noch funktionsfähig und in Folge der langen Liegezeit und der einhergehenden Verrostung und Verwitterung nicht an Gefährlichkeit verloren hat - im Gegenteil !
Aus gegebenem Anlass weist die Polizei kreisweit noch einmal ausdrücklich auf die besondere Gefährlichkeit gleichartiger Funde und das im aktuellen Fall gezeigte vorbildliche Verhalten der Finderin hin. Verdächtige Gegenstände, bei denen es sich um Waffen, Munition oder andere Kampfmittel handeln könnte, sollten immer an ihrem Fundort belassen, nicht bewegt oder eigenständig abtransportiert werden. Der Fundort sollte bis zum Eintreffen behördlicher Hilfe, die schnellstmöglich über die Notrufe 110 oder 112 zu erreichen ist, möglichst weiträumig gesperrt, damit Zugang und Zugriff weiterer Personen auf den Fund verhindert werden.
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H@rzliche Grüsse,
Michael
Michael
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Datum: 2009-06-08
Uhrzeit: 11:09:54 Uhr
Datum: 2009-06-08
Uhrzeit: 11:09:54 Uhr

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