Der Wetterumschwung in Deutschland hat begonnen. Gewitter ziehen über den Südwesten und Nordwesten Deutschlands. Hamburg und Niedersachsen wurden bereits vom Sturm erfasst, Schulen mussten geschlossen werden. Vor Aufenthalt im Freien wird gewarnt. Die Unwetterfront zieht in Richtung Osten.
Blitzeinschläge in Häuser, entwurzelte Bäume und geschlossene Schulen: Ein heftiges Unwetter mit wolkenbruchartigem Regen, Sturmböen und Gewitter ist am frühen Dienstagmorgen über das nordwestliche Niedersachsen und Bremen gezogen.
Es kam zu beträchtlichen Schäden, eine Frau erlitt nach einem Brand eine Rauchgasvergiftung. Am stärksten betroffen war der Landkreis Leer. Dort wurde vorsorglich an allen Schulen der Unterricht abgesagt. Bäume fielen um und blockierten zum Teil Straßen und Schienen. Die Unwetterzentrale des Wetterdienstes Meteomedia sprach von einer "brisanten Wettersituation".
Der Emstunnel musste nach einen Blitzeinschlag in die Elektronik kurzzeitig ebenso für den Verkehr gesperrt werden wie die A 31 zwischen Weener und Bunde. Der Regen hatte in einer Senke die Fahrbahn überflutet. Inzwischen sei die Lage wieder entspannt, sagte eine Sprecherin der Polizei.
In Butjadingen (Kreis Wesermarsch) und Altenwalde (Kreis Cuxhaven) wurden durch Blitzschlag zwei Häuser in Brand gesetzt. Menschen kamen nicht zu Schaden. "So etwas habe ich schon lange nicht mehr erlebt", sagte eine Bauersfrau in Bunde. "Es goss wie aus Kübeln, das ging überall durch." Möglicherweise habe der Mais auf den Feldern Schaden genommen.
Im Stadtgebiet von Leer standen Straßen für kurze Zeit unter Wasser, einige Keller liefen voll. In dem Unwetter kam es nach Angaben der Polizei zu zwei Unfällen mit Blechschäden. Weil Bäume in die Oberleitung gestürzt waren, wurde der Bahnverkehr zwischen Bremen und dem ostfriesischen Leer unterbrochen. Nach Angeben der Deutschen Bahn war ein Regionalexpress in eine beschädigte Oberleitung gefahren und hatte diese mitgerissen.
Zwischen Leer und Augustfehn wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Tausende Reisenden mussten sich auf längere Fahrzeiten einstellen. Insgesamt fielen in der Stadt und im Landkreis Leer 48 Bäume um.
In Jever (Kreis Friesland) entwurzelte der Sturm mitten in der Stadt eine 150 Jahre alte Kastanie. Der große Baum stürzte auf drei geparkte Autos.
Auch in Wilhelmshaven gab es Starkregen und heftige Sturmböen. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte ein Sprecher der Polizei. Er sei mit seinem Wohnmobil zur Arbeit gefahren und "da habe ich schon etwas Angst gehabt".
In Altenwalde setzte ein Blitz den Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Brand. Das Feuer sei schnell gelöscht worden, da die Freiwillige Feuerwehr direkt nebenan liegt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Anwohner hatten die 82 Jahre alte Bewohnerin auf die Rauchbildung im Dachstuhl aufmerksam gemacht, die daraufhin rechtzeitig das Haus verlassen konnte.
In Butjadingen brannte nach einem Blitzeinschlag das Obergeschoss eines Ferienhauses komplett ab. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 100.000 Euro. Noch während der Löscharbeiten seien weitere Blitze in der Nähe eingeschlagen.
Nach dem Blitzeinschlag in eine Eiche in Itterbeck (Grafschaft Bentheim) kam es in einem benachbarten Wohnhaus zu einem Stromausfall und eine Mikrowelle geriet in Brand. Die 47 Jahre alte Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung.
In Bremen und Bremerhaven verzeichnete die Polizei keine größeren Schäden. Es habe kurze Zeit heftig geregnet und ein paar Windböen seien über die Stadt geweht, sagte ein Polizeisprecher. "Jetzt ist alles wieder ruhig."
Über die Region Braunschweig zog nach Angaben der Polizei lediglich ein kurzes Sommergewitter. "Wir haben nicht viel abbekommen", sagte ein Polizist in Braunschweig.
Verschont blieben bislang die Region Hannover und das südliche Niedersachsen. Der Deutsche Wetterdienst hatte hatte für den frühen Morgen eine Unwetterwarnung herausgegeben. Danach wurden Gewitter, Starkregen von 40 Litern pro Quadratmeter und vereinzelte schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern erwartet.
In Brandenburg und Berlin werden für Dienstagnachmittag und die Nacht zum Mittwoch mehrere Gewitterfronten erwartet. Dabei kann es zunächst in der Prignitz und im Havelland zu Sturmböen, Hagelschlag und Platzregen kommen, wie Christoph Gatzen vom privaten Wetterdienst MeteoGroup Deutschland sagte. Örtlich könne es auch zu Überflutungen kommen, warnte der Meteorologe.
Weitere Gewitter werden der Vorhersage zufolge am späteren Nachmittag in der Niederlausitz, im Fläming und Oderbruch niedergehen. Auch diese könnten "unwetterartig" ausfallen, sagte Gatzen. Berlin wird nach Einschätzung des Meteorologen möglicherweise von den schlimmsten Gewittern verschont bleiben. Die Temperaturen erreichen im Laufe des Tages Werte zwischen 28 und 32 Grad Celsius.
Ursache der Unwetter ist das Zusammentreffen von Subtropikluft mit einer Kaltfront, die am Dienstag von West nach Ost über Deutschland hinwegzieht.
Der Wetterdienst rief die Menschen auf, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten sowie Fenster und Türen zu schließen. Vereinzelt könnten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleineren Flüssen seien möglich. Es könnten Erdrutsche auftreten.
Am Pfingstwochenende könnte ein umfangreiches Hoch über Skandinavien dann schönes Wetter bringen. Möglicherweise werde stattdessen aber von der Ostsee her ein Tief das Wetter an den Festtagen bestimmen, sagte Meteorologe Jens Hoffmann in Offenbach.
Am Donnerstag muss besonders im Norden und Osten noch mit Schauern, vereinzelt auch mit kurzen Gewittern gerechnet werden. Nach Südwesten hin zeigt sich auch mal die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Das Thermometer steigt auf maximal 14 bis 20 Grad. Wärmer könnte es allenfalls am Rhein werden. An der See und in Höhenlagen weht ein starker bis stürmischer Wind aus Westen bis Nordwesten.
Blitzeinschläge in Häuser, entwurzelte Bäume und geschlossene Schulen: Ein heftiges Unwetter mit wolkenbruchartigem Regen, Sturmböen und Gewitter ist am frühen Dienstagmorgen über das nordwestliche Niedersachsen und Bremen gezogen.
Es kam zu beträchtlichen Schäden, eine Frau erlitt nach einem Brand eine Rauchgasvergiftung. Am stärksten betroffen war der Landkreis Leer. Dort wurde vorsorglich an allen Schulen der Unterricht abgesagt. Bäume fielen um und blockierten zum Teil Straßen und Schienen. Die Unwetterzentrale des Wetterdienstes Meteomedia sprach von einer "brisanten Wettersituation".
Der Emstunnel musste nach einen Blitzeinschlag in die Elektronik kurzzeitig ebenso für den Verkehr gesperrt werden wie die A 31 zwischen Weener und Bunde. Der Regen hatte in einer Senke die Fahrbahn überflutet. Inzwischen sei die Lage wieder entspannt, sagte eine Sprecherin der Polizei.
In Butjadingen (Kreis Wesermarsch) und Altenwalde (Kreis Cuxhaven) wurden durch Blitzschlag zwei Häuser in Brand gesetzt. Menschen kamen nicht zu Schaden. "So etwas habe ich schon lange nicht mehr erlebt", sagte eine Bauersfrau in Bunde. "Es goss wie aus Kübeln, das ging überall durch." Möglicherweise habe der Mais auf den Feldern Schaden genommen.
Im Stadtgebiet von Leer standen Straßen für kurze Zeit unter Wasser, einige Keller liefen voll. In dem Unwetter kam es nach Angaben der Polizei zu zwei Unfällen mit Blechschäden. Weil Bäume in die Oberleitung gestürzt waren, wurde der Bahnverkehr zwischen Bremen und dem ostfriesischen Leer unterbrochen. Nach Angeben der Deutschen Bahn war ein Regionalexpress in eine beschädigte Oberleitung gefahren und hatte diese mitgerissen.
Zwischen Leer und Augustfehn wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Tausende Reisenden mussten sich auf längere Fahrzeiten einstellen. Insgesamt fielen in der Stadt und im Landkreis Leer 48 Bäume um.
In Jever (Kreis Friesland) entwurzelte der Sturm mitten in der Stadt eine 150 Jahre alte Kastanie. Der große Baum stürzte auf drei geparkte Autos.
Auch in Wilhelmshaven gab es Starkregen und heftige Sturmböen. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte ein Sprecher der Polizei. Er sei mit seinem Wohnmobil zur Arbeit gefahren und "da habe ich schon etwas Angst gehabt".
In Altenwalde setzte ein Blitz den Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Brand. Das Feuer sei schnell gelöscht worden, da die Freiwillige Feuerwehr direkt nebenan liegt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Anwohner hatten die 82 Jahre alte Bewohnerin auf die Rauchbildung im Dachstuhl aufmerksam gemacht, die daraufhin rechtzeitig das Haus verlassen konnte.
In Butjadingen brannte nach einem Blitzeinschlag das Obergeschoss eines Ferienhauses komplett ab. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 100.000 Euro. Noch während der Löscharbeiten seien weitere Blitze in der Nähe eingeschlagen.
Nach dem Blitzeinschlag in eine Eiche in Itterbeck (Grafschaft Bentheim) kam es in einem benachbarten Wohnhaus zu einem Stromausfall und eine Mikrowelle geriet in Brand. Die 47 Jahre alte Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung.
In Bremen und Bremerhaven verzeichnete die Polizei keine größeren Schäden. Es habe kurze Zeit heftig geregnet und ein paar Windböen seien über die Stadt geweht, sagte ein Polizeisprecher. "Jetzt ist alles wieder ruhig."
Über die Region Braunschweig zog nach Angaben der Polizei lediglich ein kurzes Sommergewitter. "Wir haben nicht viel abbekommen", sagte ein Polizist in Braunschweig.
Verschont blieben bislang die Region Hannover und das südliche Niedersachsen. Der Deutsche Wetterdienst hatte hatte für den frühen Morgen eine Unwetterwarnung herausgegeben. Danach wurden Gewitter, Starkregen von 40 Litern pro Quadratmeter und vereinzelte schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern erwartet.
In Brandenburg und Berlin werden für Dienstagnachmittag und die Nacht zum Mittwoch mehrere Gewitterfronten erwartet. Dabei kann es zunächst in der Prignitz und im Havelland zu Sturmböen, Hagelschlag und Platzregen kommen, wie Christoph Gatzen vom privaten Wetterdienst MeteoGroup Deutschland sagte. Örtlich könne es auch zu Überflutungen kommen, warnte der Meteorologe.
Weitere Gewitter werden der Vorhersage zufolge am späteren Nachmittag in der Niederlausitz, im Fläming und Oderbruch niedergehen. Auch diese könnten "unwetterartig" ausfallen, sagte Gatzen. Berlin wird nach Einschätzung des Meteorologen möglicherweise von den schlimmsten Gewittern verschont bleiben. Die Temperaturen erreichen im Laufe des Tages Werte zwischen 28 und 32 Grad Celsius.
Ursache der Unwetter ist das Zusammentreffen von Subtropikluft mit einer Kaltfront, die am Dienstag von West nach Ost über Deutschland hinwegzieht.
Der Wetterdienst rief die Menschen auf, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten sowie Fenster und Türen zu schließen. Vereinzelt könnten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleineren Flüssen seien möglich. Es könnten Erdrutsche auftreten.
Am Pfingstwochenende könnte ein umfangreiches Hoch über Skandinavien dann schönes Wetter bringen. Möglicherweise werde stattdessen aber von der Ostsee her ein Tief das Wetter an den Festtagen bestimmen, sagte Meteorologe Jens Hoffmann in Offenbach.
Am Donnerstag muss besonders im Norden und Osten noch mit Schauern, vereinzelt auch mit kurzen Gewittern gerechnet werden. Nach Südwesten hin zeigt sich auch mal die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Das Thermometer steigt auf maximal 14 bis 20 Grad. Wärmer könnte es allenfalls am Rhein werden. An der See und in Höhenlagen weht ein starker bis stürmischer Wind aus Westen bis Nordwesten.
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H@rzliche Grüsse,
Michael
Michael
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Datum: 26.05.2009
Uhrzeit: 20:30:41 Uhr
Datum: 26.05.2009
Uhrzeit: 20:30:41 Uhr

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